NW - Bericht zum Krellfest 2015

Gemeinde Siemshof feiert Krellfest Gottesdienst zum Thema „Nehmt einander an“ / Musik und Kinderschminken

Auch wenn es das Wetter ausgesprochen gut meinte – trotzdem blieb so manche Bank am Gemeindehaus Siemshof leer. Und das, obwohl das 143. Krellfest so einiges zu bieten hatte:Gottesdienst am Vormittag, dann ein gemeinsames Mittagessen und viele Bastel- und Spielangebote für die kleinen Besucher. „Es ist noch zu leer“, meinte die 15-jährige Lea am Nachmittag, „hier müssten mehr Leute sein.“

Sie betreute einen Stand unter der großen Linde am Gemeindehaus, wo Kinder Figuren basteln oder witzige Brillen aus Moosgummi ausschneiden konnten.

Begonnen hatte der traditionsreiche Kirchentag mit einem Gottesdienst zum Thema „Nehmt einander an – wir gehören zusammen.“ Rund 350 Besucher verfolgten den Gottesdienst, den der Kirchenchor, der Posaunenchor und auch Kinder des Kindergartens musikalisch gestalteten.

In seiner Predigt griff Pfarrer Jörg Nagel die Jahreslosung auf. „Dabei geht es um Toleranz und Mitgefühl für andere Menschen“, so Nagel. Wie in den vergangenen Jahren wurden die neuen Kindergartenkinder begrüßt, die ab August den Evangelischen Kindergarten Siemshof besuchen werden.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen gab’s für Jung und Alt draußen einiges zu entdecken: Während sich die Kinder auf der Hüpfburg austobten oder Luftballons bemalten, sorgte Musiker Manfred Hagemeier am Keyboard für gute Stimmung. Oldies, Pop, Schlager und bekannte Melodien zum Mitsingen – das zog alle Generationen gleichermaßen in den Bann. Einen Schmetterling anmalen und zu Helene Fischer singen? Kein Problem für die 3-jährige Mia.

Und auch dem 83-jährigen Kurt Hentschel gefiel das Programm. „Die Musik ist hundertprozentig“, meinte der Bergkirchener zufrieden. Auch wenn er nicht zur Gemeinde Siemshof gehört, fühlt er sich schon seit vielen Jahren dem Krellfest verbunden. „Es ist gemütlich. Nur der Andrang ist nicht so groß wie in den vergangenen Jahren. Ich vermute das liegt an den Ferien.“

Eis zur Abkühlung, ein frisches Pils oder Alster – auch an den Ständen rund ums Gemeindehaus war für das leibliche Wohl gesorgt. Dank der vielen Kuchenspenden wartete reichlich Auswahl beim Kaffeetrinken im Gemeindehaus. „Das Fest wird besucht von Jung bis Alt. Den Austausch zwischen den Generationen finde ich sehr wichtig“, meinte Pfarrer Jörg Nagel. Besucher des Krellfestes konnten auch einen schriftlichen Gruß für diejenigen mitnehmen, die aus Alters- oder Krankheitsgründen nicht dabei sein konnten. „Das soll ein Zeichen der Gemeinschaft sein und die Zusammengehörigkeit stärken.“

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