Rückblick auf ein gelungenes Frauenfrühstück 2015

"Ungehaltene Reden ungehaltener Frauen“ - Über den Umgang mit Ärger, Zorn und Frust

- Rückblick auf ein gelungenes Frauenfrühstück

105 Frauen hörten am 7. 11. beim 4. Siemshofer Frauenfrühstück nach der Begrüßung von Pastorin Starnitzke und dem anschließenden ausgiebigen und reichhaltigen Frühstück dem Vortrag von Christa Schlotthoff sehr aufmerksam zu. Mit viel Temperament, Humor und Lebendigkeit ermunterte Frau Schlotthoff die Zuhörerinnen, aufsteigenden Ärger in Konfliktsituationen nicht zu unterdrücken sondern konstruktiv anzugehen.

Dabei verwies sie auf Christine Brückners Buch der „Ungehaltenen Reden ungehaltener Frauen“. Dort lässt Brückner Katharina von Bora, die sich über ihren Martinus und seine Vorstellungen über den „Gehorsam des Weibes“ ärgert, so richtig Dampf ablassen, was manche Frau zum Schmunzeln brachte.

Frau Schlotthoff gab verschiedene Lösungsvorschläge, wie eine neue Sicht auf die Dinge angebahnt werden kann. Die aufmerksame Stille im Raum verriet, dass sich vermutlich alle Frauen in vielen von der Referentin geschilderten eigenen Erfahrungen und Gedanken selbst wiederfinden konnten. „Auch Paulus rät“, so die Referentin, „die Sonne nicht über dem Zorn untergehen zu lassen.“ Wie wichtig es sei, alles Belastende auszusprechen, dem anderen zuzuhören, auch Fehler zugeben und schließlich auch verzeihen zu können, betonte Frau Schlotthoff am Ende ihres Vortrags. „Ein Gespräch mit Gott, auch eine Klage kann befreien.“ „Zorn, Ärger und Wut an sich sind nicht sündig“ erklärte sie weiter. „Auch wird an manchen Stellen der Bibel vom zornigen Gott gesprochen. So in Psalm 30,5 „Gottes Zorn dauert nur einen Augenblick, doch seine Güte ein Leben lang.“

Anschaulich verdeutlichte Christa Schlotthoff abschließend den schweren Prozess der Versöhnung anhand einer Geschichte vom Apfelbaum. Weitere Bilder von der Versöhnung griff das gemeinsame Schlusslied mit dem Refrain: „So ist Versöhnung. So ist Vergeben und Verzeih´n!“ auf, dessen Strophen Irina Budsinowski sang. Wibke Hauptmeier begleitete sie unterstützend am Klavier. 

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