Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung. 5,22-23

Es ist wahrlich ein ganzer Früchtekorb, der uns hier als Kennzeichen des christlichen Lebens vor Augen gestellt wird. So vielfältig, so reichhaltig ist die Auslage, dass man womöglich seufzend davor steht und bei sich denkt: „Eia, wär’n wir da!“ Doch bevor man laut oder leise beklagt, was von den edlen Früchten noch nicht oder nicht mehr genug im eigenen Leben und im Leben der christlichen Gemeinde vorhanden ist, sollte man sich lieber freuen. Denn was im Leben von Christen Früchte trägt, ist ein Werk des Geistes Gottes. Es ist nicht ein Produkt, das sich der eigenen Anstrengung und Tugendhaftigkeit verdankt. Gott sei Dank! Denn wenn wir bei allen diesen Weisen des gemeinschaftsfördernden Verhaltens allein auf unsere Kraft ange - wiesen wären, dann hätten wir in der Tat Grund zu abgrundtiefen Seufzern. Wir kennen uns. Wir kennen uns nur zu gut. So aber haben wir die Zuversicht und Freiheit zu einer machtvollen pfingstlichen Bitte: „Komm, Heiliger Geist, und entzünde in uns das Feuer deiner Liebe! Und deiner Freude! Und deiner Freundlichkeit! Und deiner Güte!“

Mit unserer Kraft ist es nicht allzu weit her. Aber beflügelt von der Kraft des Geistes können wir unserem Leben, dem eigenen und dem der Gemeinschaft, eine Monatsspruch für Juni 2014 Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung. 5,22-23 Gestalt geben, die auf den Geber des Geistes verweist. Und dies auch gerade dann, wenn es zu Rückschlägen beim Wachstum der Früchte gekommen ist. Wenn etwa Unkraut die Früchte erstickt hat oder mangelnde Pflege sie verkümmern lässt. Der Geist Gottes macht auch dort noch einmal einen neuen Anfang, wo wir am Ende sind. Und der Geist Gottes bringt uns auch dann wieder zusammen, wenn wir vor unserer manchmal bis zur Unerträglichkeit gehenden Verschiedenheit davongelaufen sind. Dabei hilft es auch zu bedenken, dass nicht immer alle Früchte zu gleicher Zeit und in gleichem Maße vorhanden sind. Und schon gar nicht sind immer alle bei einer Person vorhanden. Da wird man sich dann ergänzen müssen. Und solche Ergänzung ist wiederum eine Frucht des Geistes. Also: Nicht resignieren, sondern bitten! Und dann ans Werk. Vielleicht auch mal mit einem kleinen Seufzer.

Bleiben Sie behütet.

Ihr Pastor J. Nagel

Unser biblisches Leitbild

 Jesus Christus spricht:

Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da will ich mitten unter ihnen sein.

( Matthäus 18,20 )

Veranstaltungen

Sonntag, 20.06.2021 09.45 Uhr
Gottesdienst

Löhne: Heilandkirche Siemshof Sup.i.R. Dr. Windhorst

Sonntag, 27.06.2021 11.00 Uhr
Familiengottesdienst

Löhne: Heilandkirche Siemshof Pfrn. Starnitzke