Kirche Siemshof

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Andacht - Auf ein Wort

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# Andacht

Andacht - Auf ein Wort

 Monatslosung April 2026

Jesus spricht zu Thomas:

„Weil du mich gesehen hast, darum glaubst du?

Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!“     Johannes 20,29

Liebe Leserinnen, liebe Leser, liebe Gemeinde, das mit dem Glauben ist so eine Sache. Auf der einen Seite sinnvoll, auf der anderen Seite mit Skepsis gefüllt. Der Bibelvers bringt dies auf den Punkt: „nicht sehen und doch glauben“. Im Unterschied zu Thomas haben die wenigsten von uns den auferstandenen Christus gesehen. Wir waren damals nicht dabei. Aber das bedeutet nicht, dass Jesus Christus sich nicht offenbart. Er zeigt sich, wie er will, wann er will, wem er will.

Nun, der Bibelvers spricht das Offenbaren Jesu in besonderer Weise an. Es geht um das Sichtbarwerden seiner Person, des Glaubens. Da muss zwischen Sichtbarkeit und Sichtbarwerden unterschieden werden. Denn Jesus Christus bzw. der Glaube ist nicht prinzipiell unsichtbar. Das führte zu nichts, weil wir Menschen unsere Umwelt primär mit den Augen wahrnehmen. Und ohne jegliche Wahrnehmung (Hören, Schmecken usw.) bliebe jede Erfahrung ohne Beweis oder Hinweis. Christlicher Glaube gründet in der Auferstehung Jesu von den Toten, wie wir im Glaubensbekenntnis aussprechen: „auferstanden von den Toten“ und mit Blick auf uns selbst über den Heiligen Geist vermielt „die Auferstehung von den Toten.“ Jesus spricht von einem „seligen Sehen.“

Es ist geistgeleitet und beruht nicht auf unserem natürlichen Sinn des Sehens. (Der Heilige Geist lenkt den Blick auf etwas, was einer von sich aus nicht gesehen hat.) Mancher runzelt darüber vielleicht die Srn. Aber jeder kann diese Erfahrung in der Liebe nachvollziehen. Denn die Liebe sieht immer mehr als vor Augen ist. Sie sieht nicht nur einen Menschen, sondern den Mann, die Frau, den Sohn, die Tochter, einen Freund, eine Freundin usw.  In der Liebe tri zutage, was so sonst nicht zu sehen ist. Liebe offenbart Beziehung. In dieser Hinsicht kann grundsätzlich geglaubt werden. Liebe weist auf sich hin. Ihre zwingende Beweisbarkeit bezweifle ich, da Liebe nicht immer vorhanden ist, wenn sie eingefordert wird (Ich sehe da auf eigene Erfahrung und vermutlich kennen Sie vergleichbare Situaonen.) Liebe sieht mit anderen Augen. Shakespeare sagt: „mit den Herzen.“ Liebe und Vernun gegeneinander auszuspielen, führt für den Glauben zu nichts bzw. zu seinem moralischen Missverständnis. Darum geht es Go aber nicht, sondern der Tod soll nicht das letzte Wort haben. Darum wurde er überhaupt Mensch. Sonst häe es so bleiben können, wie es  ist.

So grüße ich Sie mit dem österlichen Gruß „Er ist wahrhaftig auferstanden!“                      

Ihr Pastor Uwe Petz

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